Führungskraft der Zukunft

Kann man eigentlich im Job so richtig gut sein und dabei, das was man macht auch so machen, dass man ein Experte wird? Sicher. Man kann. Und Frau natürlich auch. Und so suchten führende Managementmagazine beispielsweise in Skandinavien jährlich weibliche Führungskräfte bis maximal 35 Jahre, die “Zukunftsführungskraft” werden. Wen es in diesem Jahr traf, lesen Sie hier in diesem Artikel.

Finanz- und Vertriebchefin von Volvo Lastwagen ist Führungskraft der Zukunft 2010

Zugegeben, ein etwas eigenartiger Titel. “Weibliche Zukunftsführungskraft”, doch dieser Titel ist in Skandinavien sehr großer Ansporn bei jungen weiblichen Unternehmerinnen und Karrierefrauen. Die Wahl verschiedener Managementmagazine fällt ausschließlich auf Menschen zwischen 25 und 35 Jahre. Eine kurze Zeitspanne, um nach dem Studium etwas bewirken zu können. Doch viele schaffen es und werden entsprechend nominiert.
In diesem Jahr gewann Salomeh Tafazoli den Preis der “Weiblichen Führungskraft der Zukunft”. Die 30jährige ist “Truck sales process and logistics development manager” bei Volvos Lastwagensparte und leitet damit die Logistik- und Vertriebsabteilung des erst kürzlich, durch den Verkauf des PKW-Sektors nach China, in die Schlagzeilen geratenen Fahrzeugbauers.

Und mit Lastwagen hat Salomeh Tafazoli eigentlich auch gar nichts am Hut. Doch Sie hat einen Führungsstil, welcher viele Menschen überzeugt und Ihre eigene Leistungsfähigkeit demonstriert. Ihr Zauber dabei: Vielfalt. Ein einfaches Wort mit vielen Aspekten und so sieht sie selbst auch alles gerne auch aus vielen Richtungen. Teamarbeiten, Teamzusammenstellungen und Aufgabenverteilung. In der Vielfalt liegt der Erfolg, meint die 30jährige. So bestehen, die von Ihr geleiteten Arbeitsgruppen aus der gleichen Anzahl Manner wie Frauen und diese sind in einem Alter von 28 bis 62. Gegenseitig voneinander lernen und miteinander arbeiten. Die Mischung macht’s und die Ergebnisse geben Ihnen recht. Gleichzeitig ist es Ihr besonders wichtig, dass man sich selbst eingesteht, dass es völlig egal ist, was man macht. Was ist morgen und was übermorgen. Welche Aufgaben werde ich haben. Völlig egal. Wichtiger ist es, Freude und Enthusiasmus am Job, gleich welcher Art entwickeln zu können. So sind Teammitglieder auch ihre eigene Motivation und Arbeitserleichterung.

Zudem ist es ein wichtiges Zukunftsrezept für sie, dass man sehr Ziel- und Resultatorientiert arbeitet und dabei eben nicht nur auf die Uhr sieht.
»Ich bin nicht daran interessiert, ständig vor Feierabend auf die Uhr zu sehen und die exakten Stunden für Projekte oder Arbeiten auszurechnen. « Sie ist sprichwörtlich immer da und erreichbar und selbst in der Freizeit für Belange des Unternehmens oder des Teams erreichbar. »Jeden Sonntag denke ich noch, dass es gut ist, dass morgen schon wieder Montag ist., so die Preisträgerin weiter im Interview gegenüber dem Magazin ledarna.se . « Eine Powerfrau, die es auf dem Weg nach ganz oben noch sehr weit bringen wird. Sie erreicht ihre Ziele durch Konsequenz und Einsatzbereitschaft.

Ihr bester Karrieretipp für Sie:
“Sei gerade und deutlich, Zielmitwissend und fokussiert und brennen Sie für das was Sie tun. Machen Sie das, für das Sie Interesse haben und worin Sie gut sind und nicht nur Sachen um Karriere zu machen.”

Fuehrungskraft in Führungskraft der Zukunft

Salomeh Tafazoli


Foto: Jessica Sunmo

Herzlichen Glückwunsch

Die Redaktion

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2 Responses to “Führungskraft der Zukunft”

  1. [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Karsten Schneider erwähnt. Karsten Schneider sagte: Neu auf Jobdiary.de – Führungskraft der Zukunft http://is.gd/caans [...]

  2. Sebastian sagt:

    Obwohl ich ein Mann bin, finde ich es wichtig, dass auch Frauen in Führungspositionen zum Zuge kommen. Wenn manche Männer sagen, sie könnten Frauen als Chefs nicht ernst nehmen und hätten keinen Respekt vor ihnen, kann ich das nicht verstehen. Man sollte doch jeden gleichermaßen achten und sich vor allem auch von jedem etwas sagen lassen, der in einem Bereich die Nase vorn hat, egal ob Frau oder Mann! Ich würde das für Deutschland auch nicht schlecht finden, wenn der Spieß einmal umgedreht würde!